Fördermittel für neue Musterfeuerwehrhäuser in der Seenplatte übergeben
Ein besonderer Tag für den Brandschutz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Der Minister für Inneres und Bau Mecklenburg-Vorpommern, Christian Pegel hat in den vergangenen Tagen insgesamt zwölf Fördermittelzusagen für sogenannte Musterfeuerwehrhäuser an Gemeinden im Landkreis übergeben. Im Einzelnen profitieren folgende Gemeinden von diesem zukunftsweisenden Projekt: Gnevkow, Brunn, Gültz, Borrentin, Ritzerow, Grammentin, Groß Miltzow, Kuckssee, Altenhof,
Möllenhagen, Wolde und Wildberg.
Die neuen Feuerwehrgerätehäuser sollen vielerorts dringend benötigten Ersatz für bestehende Gebäude schaffen, die den heutigen Anforderungen längst nicht mehr gerecht werden. In einigen Fällen waren bereits Maßnahmen erforderlich, um die Standfestigkeit der alten Feuerwehrhäuser überhaupt noch zu gewährleisten. Mit dem Bau der neuen Mustergerätehäuser wird sich die Situation für die Kameradinnen und Kameraden erheblich verbessern. Moderne Infrastruktur, zeitgemäße Arbeitsbedingungen und mehr Sicherheit im Einsatzdienst sind nur einige der Vorteile. Gleichzeitig ist die Umsetzung dieses Projektes ein starkes Zeichen der Wertschätzung – sowohl durch das Land als auch durch die
beteiligten Gemeinden gegenüber ihren ehrenamtlichen Einsatzkräften.
„Das ist ein echter Meilenstein für unsere Feuerwehren im Landkreis. Viele Standorte arbeiten seit Jahren unter Bedingungen, die längst nicht mehr zeitgemäß sind. Mit den neuen
Musterfeuerwehrhäusern schaffen wir nicht nur bessere Arbeitsbedingungen, sondern setzen auch ein klares Zeichen der Anerkennung für den ehrenamtlichen Einsatz unserer Kameradinnen und Kameraden. Dieses Projekt wird den Brandschutz nachhaltig stärken“, erklärt der stellvertretende
Verbandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Mecklenburgische Seenplatte. Das Konzept der Musterfeuerwehrhäuser gilt dabei als innovativ und richtungsweisend. Durch standardisierte Bauweisen können die Kommunen erhebliche Kosten einsparen und gleichzeitig
moderne, funktionale Gebäude errichten. Landesweit sollen insgesamt 58 dieser Feuerwehrhäuser entstehen – ein in dieser Form nahezu einmaliges Projekt.
Der Baustart für die ersten Standorte ist bereits für August geplant. Damit beginnt eine neue Phase für den Brandschutz in Mecklenburg-Vorpommern – mit besseren Bedingungen für die
Feuerwehren und mehr Sicherheit für die Bevölkerung.